Wird Forefront Security for Exchange Server (FSE) beispielsweise zum Schutz sehr vieler Domains verwendet, stößt man eventuell bei der Angabe der Domains in den General Options bei der Einstellung Internal Address an seine Grenzen. Da man sich heute gerne sämtliche Schreibweisen eines Namens mit den unterschiedlichsten TLDs reserviert, kann eventuell maximale Feldlänge von 64K hier nicht ausreichend sein.
Abhilfe schafft das Service Pack 1 von Forefront Security for Exchange Server. Ist das SP1 installiert, erstellt man in der Registry unter HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Forefront Server Security\Exchange Server einen neuen DWORD-Eintrag mit dem Namen UseDomainsDat und dem Wert 1. Danach kann mann alle Domains (je eine Domain pro Zeile) in der Datei Domains.dat im Datenbankverzeichnis von Forefront hinterlegen. Diese Datei wird übrigens in einem CCR-Cluster automatisch repliziert.