Alternate Data Streams (ADS), sind eine spezielle Funktion des NTFS-Dateisystems, die ab Windows 2000 zur Verfügung steht. Mit ADS können Daten unsichtbar an eine Dateien und Ordner gebunden werden.
Windows verwendet ADS beispielsweise zur Speicherung von Vorschaubildern und zur Speicherung der in der Eigenschaftseite jeder Datei verfügbaren Metadaten. Seit Windows XP (ab Service Pack 2) wird außerdem ein sogenannter Zone Identifier gespeichert, der es jederzeit ermöglicht, aus dem Internet heruntergelade Dateien zu erkennen.
Da ADS in erster Linie unsichtbar sind, können noch nicht alle Antivirenprogramme ADS überprüfen. Forefront Client Security (FCS) kann ADS erkennen und nach Malware durchsuchen.